Zaunbau bei Puma

Manchmal braucht ein Hofprojekt einfach einen radikalen Schnitt – oder besser gesagt: einen festen Ruck. Das Ziel des Wochenendes war klar definiert: Die Zufahrt zum Unterstellplatz musste endlich komfortabler werden. Also hieß es: Der alte Zaun muss weichen und ein Stück versetzt neu aufgebaut werden.

Das Abenteuer begann mit geballter Maschinenkraft. Um die alten, tief eingegrabenen Zaunpfähle aus der Erde zu bekommen, kam der Radlader zum Einsatz. Kette drum, kurz anheben, und die alten Dinger gaben unter dem dumpfen Brummen des Motors nach. Nachdem die Trasse befreit war, schlug die Stunde des IHC. Der treue Traktor wurde strategisch positioniert, um den Erdbohrer über die Zapfwelle anzutreiben. Loch für Loch fraß sich der Bohrer präzise in den Boden – eine enorme Erleichterung, die Blasen an den Händen und stundenlanges Schaufeln ersparte.

Dann ging es an den eigentlichen Neuaufbau. Zuerst wurde das kleine Tor exakt ausgerichtet und gesetzt. Direkt im Anschluss folgten die neuen Zaunpfähle, die stabil im Boden verankert wurden. Zum krönenden Abschluss der Bauphase hieß es dann: Maschendraht auf Spannung bringen und ordentlich befestigen. Als die letzte Klammer saß und das Tor zum ersten Mal geschmeidig auf- und zuging, war die Erleichterung spürbar. Die gewünschten Änderungen waren vollzogen und alle waren zufrieden mit ihrer Arbeit.

Nach so viel körperlicher Arbeit im Staub und zwischen Traktorengeräuschen gab es natürlich nur einen logischen Ausklang für den Tag. Der Grill wurde angezündet, das wohlverdiente Feierabendbier aufgemacht und bei brutzelnden Steaks und Würstchen ließen wir den erfolgreichen Arbeitseinsatz gemütlich ausklingen. Ein produktiver Tag, der sich beim nächsten Einparken definitiv bezahlt machen wird.

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