Rückbau der Remise in Senden – Mai bis Juli 2025

Um unsere eigene Remise aufbauen zu können, suchten wir nach einem ähnlichen, erhaltenswürdigem Gebäude, das wir für unsere Zwecke verwenden konnten. Fündig wurden wir in Senden im Münsterland. Nachfolgend die Beschreibung des Fortgangs der Arbeiten:

Tag 1

Früh morgens um 7:00 Uhr war Abfahrt am Glühstübchen. Für den ersten Tag war geplant, den hinteren Anbau zu demontieren.
Das Wetter konnte nicht besser sein und die Arbeiten schritten besser als gedacht voran.

Die beiden Fotos zeigen den Zustand vor und nach unseren Arbeiten. Die jetzt freigelegte Fachwerk-Wand zeigte sich in erstklassigem Zustand, da sie seit eh und je durch den Anbau vor Wettereinflüssen geschützt war.

Helfer vor Ort: Bernhard W., Edmund, Fabian, Julian, Martin GG, Peter


Tag 2

Wieder früh um 7:00 Uhr ging es los am Glühstübchen. Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen, zumindest die Hälfte der Dachpfannen vom Dach zu holen, was wir dann bei perfektem Wetter wirklich auch geschafft haben.


Weiterhin konnten schon einige Fachwerkfelder vom Mauerwerk befreit werden und Tore und Verschalungen entfernt werden.


In den letzten Tagen hatte uns die Firma Brüninghoff freundlicherweise schon einen Kran aufgebaut und einen Merlo-Teleskoplader zur Baustelle gebracht, ohne die die Arbeiten wohl nicht so reibungslos abgelaufen wären. Weiterhin bekamen wir einige Gitterboxen, in denen wir die Pfannen verstauen konnten.

Helfer vor Ort: Bernhard W, Fabian, Ferdi, Jens, Julian, Jürgen, Lena, Madeleine, Peter


Tag 3

An diesem Tag holten wir die restlichen Dachziegel vom Dach. In jeder Gitterbox konnten wir ca. 330 Dachziegel verstauen, was dann ungefähr einer Tonne Gewicht entsprach. Insgesamt haben wir fast 14 Gitterboxen gebraucht, um alle Dachziegel zu verstauen, das sind ca. 4500 Dachziegel.

Helfer vor Ort: Dustin, Fabian, Ferdi, Julian, Jürgen, Peter


Tag 4

Am vierten Tag wurden dann die restlichen Felder von Mauerziegeln befreit und die Zwischenwände soweit zurück gebaut, dass alle Holzbalken frei lagen. Beim entfernen der Dachlatten auf dem Dach war mal wieder der Merlo eine unschätzbare Hilfe und mit dem Kran wurden schon mal die straßenseitigen Dachsparren herunter geholt. Begonnen haben wir auch mit der Aufarbeitung der noch zu verwendenden Ziegelsteine.

Das Wetter hat es nicht ganz so schlecht mit uns gemeint, den zeitweisen Regeneinsatz überbrückten wir mit einer zünftigen Grillpause.

Helfer vor Ort: Adrian, Bernhard W., Fabian, Ferdi, Johannes, Julian, Jürgen, Madeleine, Peter, Thomas N., Thomas G.O.,


Tag 5

An diesem Tag hatten wir uns vorgenommen, mindestens zwei Felder der Remise von Ihrem Dach zu befreien. Tatsächlich konnten wir die komplette Hälfte der Remise abbauen. Das Wetter war schon echt Schweiß treibend, aber wenn die Arbeit so flott voran geht, ist das schnell vergessen.

Außerdem konnten wir schon viele der Mauerziegel säubern und für den Transport verpacken.

Helfer vor Ort: Bernhard W., Dustin, Edmund, Fabian, Ferdi, Georg, Joel, Johannes, Julian, Jürgen, Peter,


Tag 6

Da kein Kranführer und auch kein Merlo-Fahrer zeit hatte, konnten nur kleinere Arbeiten ausgeführt werden. So war das Verladen der Holzreste auf einen Anhänger und das Steinepicken angesagt. Insgesamt sind nun bereits 3 Gitterboxen voll gepackt und zum Abtransport bereit.

Helfer vor Ort: Fabian, Georg, Johannes, Julian, Madeleine, Thomas W., Ulli


Tag 7

Heute wurde das restliche Holzgestell zurück gebaut und auch wieder eine Menge Steine gepickt.

Dustin war mit Trecker und Flachwagen vor Ort und hat schon mal 2 Gitterboxen Steinen und 12 Gitterboxen mit Dachziegeln zum Schloß Lembeck gebracht, wo Wilhelm M. schon wartete, um mit seinem Radlader die Gitterboxen abzuladen und in einem ehemaligen Stall zu verstauen.

Es war ein schweißtreibender Tag mit Temperaturen von 34 Grad.

Helfer vor Ort: Dustin, Fabian, Georg, Johannes, Julian, Jürgen, Peter, Thomas W. und Wilhelm M. in Lembeck


Tag 8

An diesem Tag wurden nur Steine vom Mörtel befreit und die noch zu bearbeitenden Steine zur Seite gelegt.

Helfer vor Ort: Fabian, Jürgen, Madeleine, Thomas W.


Tag 9

Es ist geschafft. Alle restlichen Steine sind aufgearbeitet und in Gitterboxen verpackt und zur Abholung bereit.

Es bleibt nur noch die Zerlegung der Fachwerkfelder und der Abtransport des Ganzen.


Tag 10

Die Remise in Senden ist Geschichte, die letzten Fachwerkfelder wurden heute von dem auf dem Foto zu sehenden Experten-Team zerlegt und fachmännisch gelagert.

Jetzt fehlen nur noch ein paar Freiwillige mit passendem Fahrzeug, die den ganzen Ramsch abholen und nach Lembeck bringen

Helfer vor Ort: Bernhard W., Fabian, Jürgen, Madeleine, Peter, Thomas W.


Tag 11

Der Tag des großen Abtransport ist gekommen. Mit leistungsfähigen Fahrzeugen und geräumigen Anhängern wurden die restlichen Steine, Pfannen und Hölzer von Senden zum Schloß Lembeck gebracht.

Helfer vor Ort: Bernhard W., Dustin, Georg, Johannes, Ludger K., Madeleine, Peter, Willi


Holz umlagern am Schloß

Mittlerweile sind mehr als zwei Monate vergangen, es ist September geworden und das Holz liegt immer noch ungeschützt auf der Wiese vor dem ehemaligen Kuhstall am Schloß Lembeck.

Da es dort der Witterung ausgesetzt ist haben wir, eigentlich viel zu spät, nun die Umlagerung in Angriff genommen. Das Holz soll in den trockenen Kuhstall gebracht werden. Zur Hilfe nahmen wir einen Weidemann und einen Trecker mit Frontlader. Nach vier Stunden war dann alles fein säuberlich in den beiden uns zur Verfügung stehenden Feldern des Stalles verstaut.

Helfer vor Ort: Ferdinand, Georg, Jürgen, Peter, Thomas W. und Willi


Alle Fotos gibt es im Fotoalbum zu sehen.